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Wilhelmshaven
Sehenswürdigkeiten von A bis Z
KW-Brücke

In Wilhelmshaven gibt es unzählige Orte, die man gesehen haben muss. Auf diesen Seiten findet man sie in alphabetischer Reihenfolge. Wegen der vielen erwähnenswerten Dinge musste ich dieses Thema auf mehrere Seiten aufteilen. Die Navigation erfolgt entweder über die folgende Buchstabenleiste oder über die Links  am oberen Rand der Seiten. Der Klick auf den blauen Pfeil vor jedem Thema bringt sie schnell wieder zur Buchstabenleiste. Die Schrift kann über die folgenden ::Hinweise zur Schriftgröße angepasst werden.
Die Foto -Symbole unterhalb der einzelnen Sehenswürdigkeiten verweisen auf weitere Bilder.
Alle Informationen sind gewissenhaft recherchiert worden, jedoch erfolgen alle Angaben, insbesondere die der Öffnungszeiten und der Telefon-nummern ohne Gewähr. Sollten Ihnen andere Informationen vorliegen, so bitten wir um eine entsprechende ::Mitteilung.

::A ::B ::C ::D ::E ::F ::G ::H ::I ::J ::K ::L ::M ::N ::O ::P ::Q ::R ::S ::T ::U ::V ::W ::X ::Y ::Z


Maadesiel
1948 wurde das dem Ort ::Rüstersiel vor gelagerte Watt eingedeicht. Die Maade, die bisher durch das Rüstersieler Siel entwässerte, wurde um ca. 3 km durch das eingedeichte Watt verlängert und bis zu einem neuen Siel an der neuen Deichlinie geführt, das den Namen Maadesiel erhält. Das alte Maadesiel wird 1992 durch das heutige modernere Siel mit einer Sielschleuse sowie einem Mündungsschöpfwerk ersetzt. Die Einfahrt in die Schleuse des Maadesiels ist nicht zu verfehlen, denn es befindet sich unmittelbar neben dem weithin sichtbaren Schornstein des Wilhelmshavener ::Kohlekraftwerkes von EON. Der Schleusenvorhafen fällt bei Ebbe trocken, nicht jedoch der Schleusenpriel mit den Festmacherpfählen. Die Schleusenkammer hat eine Größe von 26 m * 8 m. Schleusungen können in der Zeit von 4 Stunden vor Hochwasser bis 4 Stunden nach Hochwasser durchgeführt werden.::Virtual Earth
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Weitere Informationen unter
::Rüstersiel

Mahnmal "Die andere Meinung"
siehe ::Wilhelm-Krökel-Platz

Mahnmal "Frieden−Freiheit−Wiedervereinigung"
Das Mahnmal liegt an der Virchowstr. direkt gegenüber dem Busbahnhof an der ::Nordseepassage. Es wurde 1958 zum Gedenken des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR von dem damaligen Leiter des Hochbauamtes Hr. Dipl.-Ing. Egon Forster entworfen und im selben Jahr noch eingeweiht. Hinweis: die Berliner Mauer (Bau 13. August 1961) existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die 2,65 m hohe und 3,80 m breite gemauerte Klinkerwand mit dem keilförmigen Einschnitt symbolisiert die Aufteilung Deutschlands in die Bundesrepublik Deutschland (Inschrift Frieden), Deutsche Demokratische Republik (Inschrift Freiheit) und die ehemaligen deutschen Ostgebiete (dargestellt durch die stehend verzahnten offenen Klinker auf der rechten Seite) sowie die Forderung nach deren Wiedervereinigung (Inschrift Wiedervereinigung).
Nach der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde das Mahnmal von der Stadt um einen Granitblock mit einer weiteren Inschrift erweitert, um zu dokumentieren, dass sich das Ansinnen des Mahnmals mit den getroffenen völkerrechtlich verbindlichen Verträgen erfüllt hat. Die Inschrift lautet:
"Unter dem Eindruck des dreigeteilten Deutschlands wurde dieses Mahnmal 1958 errichtet. Sein Zweck ist erfüllt. Durch die Vereinigung am 03. Okt. 1990 nach der friedlichen Revolution in der DDR. Durch den deutsch-polnischen Grenzvertrag vom 14. November 1990. Durch mit den Nachbarstaaten völkerrechtlich geregelten Grenzen."::Virtual Earth
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Mahnmal "Sie mussten gehen, sie sind nicht vergessen"
Das Mahnmal "Sie mussten gehen, sie sind nicht vergessen" befindet sich im nördlichen Eingangsbereich des ::Küstenmuseums Wilhelmshaven am ::Bontekai. Der öffentlich zugänglichen Eingangsbereich ist von der Weserstraße 58 zu erreichen.
Das Mahnmal in Form einer massiven Bronzetafel erinnert an die Reichsprogromnacht vom 9. auf den 10.November 1938, als auch in Wilhelmshaven die ::Synagoge an der Börsen-/Ecke Parkstraße angezündet und zerstört wurde. Die noch verbliebenen jüdischen Einwohner Wilhelmshavens wurden aus ihren Wohnungen geholt und zusammengetrieben. Die jüdischen Männer wurden dann zunächst in die Jahnhalle, zu der damaligen Zeit eine Turnhalle, verbracht. Anschließend erfolgte die Deportation in das KZ Sachsenhausen. Viele von ihnen haben den Faschismus nicht überlebt. Eine Informationstafel unter dem Mahnmal weist auf dieses Verbrechen hin. Das Gebäude der Jahnhalle wird heute vom Küstenmuseum Wilhelmshaven genutzt.
Die Bronzetafel hat eine Größe von 1,80 x 0,60 m und zeigt in Reliefdarstellung "Menschen, die sich auf der Flucht befinden". Am rechten, hervorstehenden Rand sind in senkrechter Schrift die hebräischen Worte "Wir sind nicht vergessen" zu lesen.
Die Bronzetafel wurde im "Expo am Meer" − Jahr 2000 von der Sander Künstlerin Traud'l Knoess gestaltet und ersetzte eine einfache Gedenktafel, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) 1987 im Rahmen einer "Antifaschistischen Woche" zur 50. Wiederkehr der Reichsprogromnacht am Gebäude der ehemaligen Jahnhalle anbringen ließ.
Das Mahnmal wurde mit Unterstützung der Wilhelmshavener Raffineriegesellschaft, der FDS Immobiliengesellschaft sowie der Gerd-Möller-Stiftung finanziert und zum Jahrestag der Reichsprogromnacht am 9. November 2000 eingeweiht..::Virtual Earth

Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz
Auf der Ostseite der Freiligrathstr. in Höhe der Straße "Beim Pumpwerk" steht seit dem 5. Mai 1999 ein Mahnmal, das den Opfern der nationalsozialistischen Militärjustiz gewidmet ist. An der Stelle östlich des Mahnmals befand sich bis zum Ende des 2. Weltkrieges der Schießstand des Militärstandortes Wilhelmshaven. Auf dem Gelände dieses Schießstandes wurden während des 2. Weltkrieges eine unbekannte Anzahl deutscher Soldaten durch Erschießungskommandos der Kriegsmarine exekutiert.
Das Mahnmal von dem Wilhelmshavener Künstler Hans-Georg Wölbern stellt das ca. 3 x 3 m große Fragment eines Schiffsrumpfes aus eisernen Spanten und Planken dar. Auf den Planken befindet sich der folgende Gedenktext: "Auf diesem Gelände befand sich bis zur Befreiung vom Nationalsozialismus der Schießstand des Militärstandortes Wilhelmshaven. Eine unbekannte Anzahl deutscher Soldaten wurde hier während des Zweiten Weltkrieges durch Erschießungskommandos der Kriegsmarine exekutiert. Nachgewiesen sind 54 Hinrichtungen in der Zeit von 1943 bis 1945. Die Leichen wurden zum ::Friedhof Aldenburg verbracht. Die von der nationalsozialistischen Militärjustiz "im Namen des Volkes" wegen Wehrkraftzersetzung, Gehorsamsverweigerung, Desertion und nach der Volksschädlingsverordnung verhängten Todesurteile bezweckten "die Aufrechterhaltung der Manneszucht". Terror gegen die eigenen Soldaten sollte die Weiterführung des von Deutschland entfesselten, verbrecherischen Krieges gewährleisten. Die letzte Hinrichtung fand am 5. Mai 1945 statt, wenige Stunden vor dem Ende des Krieges. Diese Tafel wurde errichtet, um den Opfern die Achtung zu erweisen, die ihnen bis jetzt nicht gewährt wurde. Wilhelmshaven 1999."Virtual Earth::Virtual Earth
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Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
siehe ::Aldenburger Friedhof

Marabu
Der Marabu ist eine 1,80 m hohe Bronzefigur vor dem "Hans Beutz Haus" (Gebäude der Volkshochschule und Stadtbibliothek) in der Virchowstraße. Er wurde von der 1920 in Wilhelmshaven-Rüstringen geborenen und in Worpswede lebenden Bildhauerin Angelika Lehmann-Billaudelle geb. Billaudelle geschaffen.
Die überlebensgroße Figur
Marabus werden in der freien Wildbahn eigentlich nur rund 1,40 m groß ist eines der ersten Kunstwerke, die die Stadt Wilhelmshaven nach dem 2. Weltkrieg bei einem Künstler in Auftrag gab. Gleichzeitig ist der Marabu eines der letzten Kunstwerke der Künstlerin Lehmann-Billaudelle, die bereits am 22. Mai 1964 in Worpswede im Alter von nur 45 Jahren starb.
Lehmann-Bilaudelle bekam 1963 den Auftrag zum Entwurf einer Plastik für die Grünfläche vor der neuen Stadtbücherei. Sie entschied sich für den Marabu. Er gilt als Sinnbild der Weisheit, weil er mit seinem nur von wenigen Flaumfedern geschmückten, kahlen, immer etwas eingezogenen Kopf an einen alten, nachdenklich-weisen Gelehrten erinnert.
Im November 1964 wurde der Marabu inmitten der Rasenfläche vor der Stadtbücherei aufgestellt. Die Bronzefigur litt jedoch von Anfang an unter schwachen Beinen, da die Gießerei Probleme bei der Gussmaterialzusammensetzung der dünnen Beine hatte. Direkt nach dem Guss brach bereits eins der Beine und musste repariert werden.
Und es kam noch schlimmer: Was man sich heute nicht mehr vorstellen kann; das Aussehen der Figur war der Mehrheit der Wilhelmshavener damals zu
"avantgardistisch"! Gegner der Skulptur schreckten sogar vor direktem Vandalismus nicht zurück. Gleich im ersten Jahr durchsägten Unbekannte die bereits "angeschlagenen" Marabu-Beine. Trotz weiterer Reparaturen litt der Vogel in der Nachfolgezeit öfter unter seinen schwachen Beinen. So ist auch zu verstehen, warum die Skulptur jahrelang durch dichtes niedriges "Buschwerk" einigen Abstand zu ihren Betrachtern hielt und dadurch vor allzu ruppigen Berührungen geschützt wurde.
Durch die 2011 durchgeführten Umgestaltungsmaßnahmen vor dem "Hans Beutz Haus" wurde der Marabu allerdings wieder von dem "Buschwerk" befreit und um einige Meter versetzt. Anfangs wurde er aufgrund seiner "Krankengeschichte" durch ein tragendes Gerüst gestützt. Inzwischen präsentiert er sich aber wieder in voller Schönheit und frei stehend. Zu seinen eindrucksvollen Füßen wurde ein LED-Bodenscheinwerfer installiert, der den Vogel des Nachts schön beleuchtet und ihn zum Mittelpunkt auf dem schön hergerichteten Vorplatz macht.::Virtual Earth
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Marinemuseum
siehe ::Deutsches Marinemuseum

Marinestützpunkt Heppenser Groden
Die Geschichte der Stadt Wilhelmshaven ist eng mit der Entstehung und Entwicklung der deutschen Marine verbunden. Traditionell beherbergt die Stadt daher zahlreiche Dienststellen der Marine, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Wilhelmshaven ist damit der wichtigste und größte Standort der deutschen Marine und der zweitgrößte Bundeswehrstandort. Größter Einzelstandort innerhalb des Stadtgebietes ist der Marinestützpunkt im Heppenser Groden.
Der Marinestützpunkt entstand im Rahmen der Planungen zum Wiederaufbau der deutschen Bundesmarine nach dem 2. Weltkrieg. Die Planungen sahen die Errichtung eines Marinearsenales auf dem Gelände der ehemaligen Reichsmarinewerft vor. Zeitgleich sollte die durch die britische Besatzungsmacht gesprengte Seeschleuse der 4. Einfahrt wiederhergestellt und vor der 4. Einfahrt ein tideunabhängiger Vorhafen geschaffen werden. Neben dem neuen Vorhafen sollte ein neuer Marinestützpunkt mit den Unterkunfts- und Stabsgebäuden sowie weiteren Einrichtungen entstehen.
Die ersten Vorarbeiten für die Großbaustelle an der 4. Einfahrt begannen bereits 1956. Am 4. Oktober 1964 konnte die neue 4. Einfahrt ihren Betrieb aufnehmen. Die Schleuse der Einfahrt besitzt zwei Schleusenkammern.
Jede Kammer ist 390 m lang, 60 m breit und hat eine Drempeltiefe von 13,65 m. Vier 1690 t schwere Stahlschiebetore (zwei je Kammer) gewährleisten die Funktionsfähigkeit der Anlage. Die Seeschleuse ist mit diesen Abmessungen die größte Schleuse Deutschlands und ist nach der "Berendrecht-Schleuse" bei Antwerpen in Belgien (500 m x 90 m) die zweitgrößte der Welt.
Der beim Vorhafen errichtete Marinestützpunkt auf dem Heppenser Groden wurde am 9. August 1968 eingeweiht. Der Marinestützpunkt umfasst eine Gesamtfläche von 340 Hektar, davon sind allein 90 Hektar Wasserflächen. Der Vorhafen verfügt über eine Gesamtkajenlänge von 4,3 km und ist zwischen der Ostmole und der Westkaje 610 m breit. In der Hafenmitte steht ein 200 m breiter Streifen für die zivile Schiffahrt zur Verfügung. Neben den festen Kajenliegeplätzen können weitere Schiffe an inzwischen fünf Stichbrücken (Scharnhorst-Brücke, Tirpitzbrücke, Graf-Spee-Brücke, Scheer-Brücke und die Wilhelm-Krüger-Brücke) festmachen. Da der Vorhafen tideabhängig ist, sind diese Brücken als Schwimmbrücken ausgelegt. Alle Liegeplätze verfügen über die notwendigen Einrichtungen zur Versorgung der dort liegenden Schiffseinheiten.
Seit einigen Jahren öffnet der Marinestützpunkt jeden Mittwochnachmittag im August seine Tore, um sich der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu den so genannten "Offenen Mittwochnachmittagen" veranstaltet die Marine Schiffsbesichtigungen, Vorführungen der verschiedensten Marineeinheiten sowie Hafenrundfahrten durch den Vorhafen.
::Virtual Earth
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Maritime Meile
Mit diesem Begriff werben Wilhelmshavener Einrichtungen seit dem Sommer 2002 für die Ausstellungen und Museen, die sich im Bereich des Großen Hafens, am Bontekai bzw. am Südstrand befinden. Im einzelnen sind dies die Mitglieder das ::Deutsches Marinemuseum, das ::Wattenmeer-Besucherzentrum, das ::Küstenmuseum Wilhelmshaven und das ::Aquarium. Verschiedene blau gehaltene Wegweiser mit der Aufschrift "Maritime Meile" leiten die Besucher von den Einfallstraßen Wilhelmshavens zu dieser "Meile". Seit Ende 2007 hat die "Maritime Meile" Zuwachs bekommen. Als weiterer Partner ist die Reederei Warrings mit ihren ::Hafenrundfahrten vom ::Helgolandkai hinzubekommen.
Homepage:
::Maritime Meile

Minenjagdboot Weilheim
siehe ::Deutsches Marinemuseum

Modell der Gorch Fock I.
Seit Juni 2015 wird im Foyer des Gorch-Fock-Hauses an der Victoriastraße ein fast 6 m langes Modell der ::Gorch Fock I. gezeigt.
Die Gorch Fock I. war das Segelschulschiff der Reichs- und Kriegsmarine (1933
1945) und lief am 3. Mail 1933 bei Blohm & Voss vom Stapel. Das als ::Bark getakelte Segelschulschiff war 82,1 m lang, 12 m breit und hatte 1800 m² Segelfläche. Heimathafen war Stralsund. Das Schiff hatte eine Besatzung von rund 260 Mann, davon waren rund 200 Seekadetten, die an Bord ihre Ausbildung erhielten. Am 30. April 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde das Schiff von der Restbesatzung durch Sprengung im Strelasund bei Stralsund selbst versenkt, damit es nicht in die Hände der Roten Armee fiel.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Sowjetunion das gesunkene Schiff als Reparationsleistung. Es wurde gehoben, repariert und im September 1949 unter dem Namen Towarischtsch (dt. "Kamerad" bzw. "Genosse") in den Dienst der Sowjetischen Marine gestellt. Nach dem Ende der Sowjetunion ging das Schiff 1991 in das Eigentum der Handelsmarine der Ukraine über, musste aber bereits zwei Jahre später aus Geldmangel stillgelegt werden. 1999 wurde das Schiff in einem bereits schlechten Zustand nach Wilhelmshaven gebracht, wo es notdürftig überholt wurde und im Expo-Jahr 2000 als Flaggschiff der Expo am Meer diente. 2003 kaufte der Verein "Tall-Ship Friends" das Schiff von der Ukraine und überführte es nach Stralsund. Dort liegt das Schiff als Museumsschiff im Stralsunder Stadthafen und trägt wieder den ursprünglichen Namen Gorch Fock.
Die Geschichte des gezeigten Modells im Foyer des Gorch-Fock-Hauses ist nicht eindeutig geklärt. Vorbesitzer des Modells war die "Marinekameradschaft Dortmund von 1890 e.V.", die es 1960 mit Hilfe der Dortmunder Hansa Brauerei erwerben konnte und das Modell jahrelang im "Alten Hafenamt" in Dortmund ausstellten. Aufgrund einer Kündigung musste die Marinekameradschaft das Modell auf- und abgeben, da sich in Dortmund keine Bleibe fand.
Das Modell im Maßstab von annähernd 1:20 ist 5,75 m lang und war ursprünglich 3,60 m hoch. Aufgrund der geringeren Deckenhöhe im Foyer des Gorch-Fock-Hauses mussten die Masten leider um rund 0,55 m gekürzt werden. Die unteren Segel des Modells sind daher gerafft. Weiterhin wurde das Modell nach seinem Umzug in Details sorgfältig überarbeitet und neu gestrichen. Das Modell kann während der Öffnungszeiten des Gorch-Fock-Hauses kostenlos besichtigt werden.
Noch einige Details zum Gorch-Fock-Haus: Die Einrichtung wird von der "Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V." (EAS) betrieben und ist bundesweit eine von rund zehn Einrichtungen der EAS, die sich als Begegnungsstätten zwischen Soldaten und Zivilpersonen verstehen. Das Gorch-Fock-Haus wurde am 12. November 1968 eingeweiht. Neben einem Restaurant bietet das Gorch-Fock-Haus weitere unterschiedlich große Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen gemietet werden können. Der größte Saal ist der Johann-Kinau-Saal und fasst rund 500 Personen. Er hat nach außen hin die Form eines Schiffsbugs, was man insbesondere über Virtual Earth sehr schön sehen kann. Überregional bekannt ist zudem der "Gorch-Fock-Marathon", eine Laufveranstaltung, die die "Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V." zusammen mit der Bundeswehr am Standort Wilhelmshaven sehr erfolgreich ausrichtet.
::Virtual Earth
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Homepage:
::Gorch-Fock-Haus

Molenfeuer an der ehemaligen 3. Einfahrt (Ostmole)
Das Molenfeuer auf dem nördlichen Molenkopf der ehemaligen 3. Hafeneinfahrt gehörte jahrzehntelang zum gewohnten maritimen Erscheinungsbild Wilhelmshavens. Das änderte sich schlagartig, als das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven das bis dahin offizielle Leuchtfeuer im Herbst 2005 stilllegte. Ein findiger Dangaster Reeder erwarb das nicht mehr benötigte Leuchtfeuer zum Schrottpreis, baute es ab und "entführte" es von einem Tag auf den anderen und stellte es im Badeort Dangast auf der anderen Seite des Jadebusens wieder auf.
Als die Öffentlichkeit von der Aktion aus der Wilhelmshavener Zeitung erfuhr
, waren sich die Wilhelmshavener Bürger schnell einig. Motto: "Das Molenfeuer muss zurück an seinen angestammten Platz". Dank zahlreicher engagierter Bürger und ihren Spenden sowie der Hilfe der Auszubildendenwerkstatt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmhaven und der Firma Sander Eisenbau wurde ein neues Leuchtfeuer nach den historischen Originalplänen angefertigt. Dieser Nachbau befindet sich seit Juni 2006 wieder an seinen "alten" Platz auf der Ostmole der ehemaligen 3. Hafeneinfahrt.::Virtual Earth
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Mondgesicht und Widder
Die beiden Steinskulpturen "Mondgesicht" und "Widder" stehen im Außenbereich der ::Kunsthalle Wilhelmshaven am ::Adalbertplatz. Sie wurden von dem Oldenburger Bildhauer Eckart Grenzer geschaffen. Die schlanken, grob behauenden Säulen sind aus Naturstein und unterschiedlich hoch. Die kleinere Skulptur "Mondgesicht" ist rund 1,20 Meter hoch und 20 Zentimeter breit. Sie trägt an ihrem oberen Ende ein feines, zum Himmel blickendes menschliches Gesicht. Die Skulptur "Widder" ist mit rund 1,75 Meter Höhe und 20 Zentimeter Breite etwas größer und zeigt am oberen Ende den Kopf eines Widders, dem Sinnbild der Fruchtbarkeit.
Der hofartige Außenbereich auf der Rückseite der Kunsthalle liegt am sogenannten "Kunstgang", einem kleinen Gang, der das Hans-Beutz-Haus mit der Kunsthalle verbindet. Während der Öffnungszeiten der Kunsthalle ist der Außenbereich frei zugänglich, da über ihn der Zugang zur rückwärtigen Eingangstür der Kunsthalle erfolgt.
Eckart Grenzer wurde 1943 in Oldenburg geboren und stammt aus einer alten Oldenburger Steinmetz- und Bildhauerfamilie. Nach der Schule begann er daher eine Steinmetzausbildung in Oldenburg, arbeitete nach seiner Gesellenprüfung einige Jahre in Berlin aus Restaurator und machte schließlich in seiner Heimatstadt Oldenburg die Meisterprüfung als Steinmetz und Bildhauer. Neben der Arbeit im väterlichen Steinmetzbetrieb reiste er in viele Länder auf allen Kontinenten. Insbesondere nach Indien unternahm er öfter Reisen, meist als Alleinreisender mit nur wenig Geld in den Taschen.
In den 1970er Jahren machte er die Bekanntschaft von Karl-Heinz "Anatol" Herzfeld, der ihn maßgeblich prägte. In der Künstlerkolonie Dangast am Jade-Busen konnten beide ihre künstlerischen Ideen verwirklichen. Während dieser Zeit entstanden Bilder, Skulpturen und Findlingsarbeiten. 1977 nahmen sie gemeinsam mit Wilfried Gerdes alias ::Butjatha an der "dokumenta 6" in Kassel teil. Dort entstanden die ersten Säulenarbeiten von Grenzer. Die Säulen tragen verschiedene Tiere, Früchte, menschliche Köpfe oder auch Geschlechtsteile. Sie sind inzwischen zu einer Art Markenzeichen des Künstlers geworden. Sein bekanntestes Kunstobjekt ist der "Phallus von Dangast" aus schwedischem Granit, der Anfang der 1980er Jahre im Watt vor dem Dangaster Kurhaus entstand und der ein bundesweites Echo mit starken Kontroversen hervorrief. Heute nach über 35 Jahren steht das Kunstwerk immer noch dort und ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des kleinen Nordseebades.
::Virtual Earth
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::Biografie Eckart Grenzer

Möwen
Die Skulptur Möwen steht auf einer kleinen Grünfläche an der Weidenstraße und damit an zentraler Stelle im Wilhelmshavener Ortsteil Wiesenhof. Das in Zusammenarbeit von Johannes Ufer und Hans Adolf Pierre Schumann aus Hamburg geschaffene Kunstwerk entstand 1967 im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Jade mbH, die im gerade neu gegründeten Stadtteil Wiesenhof einen Großteil der neuen Mehrfamilienwohnhäuser bauen ließ.
Die Maße der aus weißem Carrara-Marmor bestehende Großplastik betragen in der Höhe rund 2,90 m und in der Breite rund 2,00 m. Bleibt eigentlich nur die Frage, wie viele Möwen dargestellt werden?
::Virtual Earth
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Museumsschiffe am Bontekai
Am ::Bontekai in Sichtweite der ::Kaiser-Wilhelm-Brücke liegen die zwei Museumsschiffe ::Feuerschiff Weser und ::Kapitän Meyer, die dort nun seit über 20 Jahren bereits einen attraktiven Anziehungspunkt innerhalb der Jadestadt bilden. Die Stadt Wilhelmshaven hat die beiden historischen Schiffe zur fachkundigen Betreuung in die Obhut der Segelkameradschaft "Klaus Störtebeker" gegeben. Dieser Verein, der sein Domizil an der Wiesbadenbrücke hat, betreut und unterhält die Traditionsschiffe mit Hilfe der zahlreichen engagierten Vereinsmitglieder und einer vielfältigen Unterstützung durch Sponsoren.::Virtual Earth

Nachrichtenübermittlung
An der Außenfassade der Wilhelmshavener Hauptpost am Rathausplatz befindet sich das Relief mit dem Namen "Nachrichtenübermittlung". Das Kunstwerk wurde 1954 von dem Bremer Bildhauer Kurt Lettow (19081992) geschaffen. Lettow war ein sehr gesuchter Künstler, der in den 1950er und 1960er Jahren vor lauter Aufträgen nicht dazu kam, frei zu arbeiten. Rund 200 Plastiken, Reliefs, Glasfenster, Taufsteine und Altarkreuze sind in unzähligen Kirchen in Bremen und der weiteren Umgebung dokumentiert. So ist beispielsweise das aus Eichenholz geschnitzte Kruzifix der ::Heppenser Kirche aus dem Jahr 1948 ein weiteres Kunstwerk des Künstlers in Wilhelmshaven.
Bis vor wenigen Jahren war Kurt Lettow fast vergessen. Erst der geplante Abriss einer Kirche in Bremerhaven und damit die Zerstörung eines großes Reliefs von Lettow brachte die in Costa Rica lebende Tochter Lettows dazu, das Werk ihres Vaters wieder bekannter zu machen. Das Relief konnte gerettet werden und 2012 wurde das Lebenswerk von Kurt Lettow mit der Ausstellung "nachkriegskirchenkunstästethik: lettow" in der Bremer Kulturkirche sozusagen "wiederentdeckt".
Das 1,80 m hohe und 1,15 m breite Kunstwerk "Nachrichtenübermittlung" an der Wilhelmshavener Hauptpost ist aus Oberkirchner Sandstein gefertigt. Es befindet sich direkt über dem Outdoor-Geldautomaten der Postbank an der nördlichen Gebäudeecke der Post. Das Relief zeigt zwei Kinder, eins stehend, das andere am Boden sitzend, die aus ihren linken Händen jeweils eine Taube aufsteigen lassen. Der Betrachter assoziiert die Tauben in Verbindung mit dem Postgebäude natürlich als Brieftauben. Diese Art der Nachrichtenbeförderung war bereits in der Antike weit verbreitet und fand auch in der Neuzeit noch für militärische Zwecke Verwendung. Inzwischen ist diese Art der Nachrichtenübermittlung jedoch von modernen Telekommunikationsmitteln verdrängt worden. Brieftauben werden jedoch immer noch zu sportlichen Wettbewerben gehalten und gezüchtet.::Virtual Earth
::Biografie Kurt Lettow

Nassauhafen
Der Flut- und Pontonhafen, im Volksmund Nassauhafen genannt, liegt zwischen der ehemaligen 1. und 2. Einfahrt. Er entstand beim Bau der 1. Einfahrt im Jahre 1880. Er liegt vor der Deichlinie und wird nach See durch eine 340 m lange Flutmole geschützt.
Zwischen 1908 und 1919  wurde die mittig im Nassauhafen liegende Brücke gebaut. Diese besteht aus einem großen Schwimmponton als Anleger, der durch eine Brückenkonstruktion mit dem Land verbunden ist. Durch diese Gestaltung kann die Brücke den Bewegung des Schwimmpontons während Ebbe und Flut folgen. Die Brücke diente hauptsächlich dem Schiffsverkehr mit den auf Reede vor Wilhelmshaven liegenden Marineeinheiten. Die Besatzung des 1910 vor Wilhelmshaven liegenden Linienschiffes S.M.S. Nassau benutzte als erste die Brücke; daher kommt die Bezeichnung Nassaubrücke, die dann auch auf den Hafen übertragen wurde. Im Bereich des Nassauhafens befinden sich die Kunstwerke ::Windsbraut von Hartmut Wiesner und ::Kleinen Nassauer von Heide Weidele.
Im März 2015 sollten die Liegeplätze am Ponton wieder auf die vorgeschriebene Tiefe gebracht werden. Dazu sollten die beiden 14 m breiten und 58 m langen Schwimmpontons durch Schlepper ausgeschwommen werden. Bei dieser Aktion sank einer der beiden Pontons und zerbrach. Anfang August 2015 wurde der gesunkene Ponton zerkleinert und entfernt. Anschließend sollte der zweite baugleiche Ponton wieder eingeschwommen und mit der Nassaubrücke verbunden werden. Aufgrund von Verzögerungen erfolgte dies erst Mitte Januar 2016, so dass die Anlage nun erst mal wieder zur Hälfte zur Verfügung steht. Es ist jedoch geplant, den gesunkenen Ponton schnellstmöglich zu ersetzen.::Virtual Earth
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Naturdenkmale
Unter einem Naturdenkmal versteht man ein unter Naturschutz stehendes Landschaftselement. Dies können sowohl Einzelobjekte als auch kleinere abgegrenzte Gebietsflächen sein. Die Stadt Wilhelmshaven hat mit der "Verordnung über Naturdenkmale im Stadtgebiet von Wilhelmshaven" vom 16. Januar 2002 den Schutz solcher Naturdenkmale beschrieben und die Objekte benannt, die zum Naturdenkmal erklärt wurden. Aktuell (Stand: Herbst 2015) sind dies acht markante Einzelbäume sowie die ::Brutkolonie der Flussseeschwalben im Banter See. ::Virtual Earth
Ende 2007 erfolgte bei jedem Naturdenkmal die Aufstellung von Hinweisschilder, um die Naturdenkmäler öffentlich wirksamer zu kennzeichnen. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Volksbank Wilhelmshaven. Jedes Hinweisschild informiert detailliert über das Objekt und den Schutzgedanken.
Die acht Bäume befinden sich im Stadtgebiet an den folgenden Orten:

Baum
Ort
Alter
Daten
Eiche in Fedderwarden, im Garten der Ev. Pfarramts
Kirchweg / Ecke Accumer Straße
ca. 250 Jahre   
Höhe: 25 m
Krone: 20 m
Stammumfang: 4,70 m
Eiche
in der Südstadt, im Innenhof des Gebäudes "Havenhaus",
Virchowstr. 1/3
ca. 120 Jahre
Höhe: 20 m
Krone: 14 m
Stammumfang: 2,50 m
Kastanie in der Stadtparkkolonie, im Rondell der Gottorpstr.
Gottorpstr.
ca. 100 Jahre Höhe: 22 m
Krone: 21 m
Stammumfang: 3,10 m
Kastanie in Tonndeich, neben der Kopperhörner Mühle
Mühlenweg
ca. 125 Jahre Höhe: 22 m
Krone: 15 m
Stammumfang: 3,50 m
Linde in Sengwarden
Voslapper Str. / Ecke Hauptstr.
ca. 100 Jahre Höhe: 20 m
Krone: 20 m
Stammumfang: 3,10 m
Platane in Neuende, vor dem Haus der "Johanniter-Unfall-Hilfe" Ortsverband Wilhelmshaven
Bismarckstr. 259
ca. 120 Jahre Höhe: 25 m;
Krone: 20 m
Stammumfang: 4,50 m
Rotbuche 
in der Südstadt, vor dem Haupteingang der Bundesausführungsbehörde
für Unfallversicherung
Weserstr. 47
ca. 130 Jahre
Höhe: 19 m
Krone: 15 m
Stammumfang: 4,50 m
Ulme in Rüstersiel, in der Nähe des Einganges zur Vogelwarte
An der Vogelwarte 5/7
ca. 130 Jahre Höhe: 25 m;
Krone: 20 m
Stammumfang: 4,40 m;

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Nautilus
Der Nautilus ist eine Skulptur, die seit dem ::Wochenende an der Jade 1987 auf der ::Südstrandpromenade in der Nähe des ::Aquariums steht. Gestiftet wurde die Skulptur vom Textilkaufhaus Leffers.
Die Skulptur besteht aus einer rund 2,70 m hohen und 80 cm breiten, viereckigen, sich nach oben verjüngenden Säule aus polierten, roten Granit aus Schweden. Die Säule selbst wird dabei von allerlei Meeresbewohnern aus Bronze bevölkert. Dominiert wird sie an ihrer abgeflachten Spitze von einem überdimensionalen Nautilus aus Bronze, der der Skulptur auch ihren Namen gab.
Der Nautilus ist ein Meeresbewohner aus der Familie der ::Perlboote. Das auffallendste Merkmal ist die aufgerollte, variable gefärbte Schale der Tiere. Sie besteht aus verschiedenen Kammern, die durch Zwischenwände voneinander getrennt sind. Im Laufe der Zeit bildet der Nautilus immer neue Kammern, die i.d.R. um den Faktor 1,08 größer sind als die vorherige Kammer und so zu der Spiralform der Tiere führt. Das eigentliche Lebewesen lebt in der letzten, d.h. jüngsten Kammer. Die restlichen Kammern sind mit Gas gefüllt und dienen der Steuerung des Auftriebs. Ausgewachsene Perlboote können bis zu 20 Jahre alt werden und erreichen einen Durchmesser von bis zu 23 cm.
Die Idee zum Nautilus hatte der Wilhelmshavener Künstler Harmut Wiesner. Trotzdem ist die Skulptur ein Gemeinschaftswerk. Der Entwurf zur Säule stammt vom Stifter der Skulptur Eduard Leffers und wurde vom Wilhelmshaven Steinmetzunternehmen Niessen gefertigt. Der Nautilus an der Spitze stammt vom Wilhelmshavener Künstler Hans-Georg Wölbern und die Fische am Sockel wurden von Hartmut Wiesner geschaffen. Alle Bronzefiguren wurden in der Oldenburger Gießerei Harms gegossen.
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Nautimo
Das "Nautimo" ist das Sport- und Erlebnisbad in Wilhelmshaven. Die Eröffnung erfolgte nach zweijähriger Bauzeit am 21. September 2007. Der 16,5 Mio. Euro teure Hallenneubau entstand auf dem Gelände des ehemaligen Freibad am Sportforum und besitzt einen modernen Erlebnisbadebereich mit rund 1000 m² Wasserfläche sowie einen großzügigen Saunabereich. Der Erlebnisbereich bietet als Attraktion eine rund 110 m langer Reifenrutsche sowie diverse Spaßkomponenten wie Geysire, Sprudelliegen und einen Strömungskanal. Für die kleinen Gäste gibt es ein eigenes Kinderbecken mit Kinderrutsche, Wasserpilz, Regendusche, Fontänen und einer Entenrennbahn. Für die eher sportlich veranlagten Besucher steht ein 25-m-Sportbecken sowie ein Sprungbecken mit Hubboden und 3-m-Sprungturm zur Verfügung. Der Saunabereich bietet unterschiedliche Saunalandschaften wie finnische Sauna, Dampfbad, Sanarium, zwei Blockhaus-Außensaunen sowie einen großen Ruhebereich. Im Außenbereich der Sauna gibt es ein großes Außenbecken, eine Liegeterrasse sowie einen Whirlpool. Anfang 2008 wurde eine weitere Attraktion in Form einer zweiten Riesenrutsche mit dem Namen "Black Hole" in Betrieb genommen. ::Virtual Earth
Homepage:
::Nautimo Wilhelmshaven

Navigationsvergleichspunkt
Seit dem 27. April 2015 besitzt die Stadt Wilhelmshaven offiziell einen sogenannten GPS-Referenzpunkt, der vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN), dem Katasteramt Wilhelmshaven und der Stadt Wilhelmshaven realisiert wurde. GPS steht für "Global Positioning System" und ist ein globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. Es wurde seit den 1970er-Jahren vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten entwickelt und am 17. Juli 1995 offiziell in Betrieb genommen.
Der GPS-Referenzpunkt befindet sich auf der Bahnhofsstraße in Höhe der Parkstraße. Hier auf der sogenannten ::Rambla steht der viereckige Granitpfeiler, der auf seiner Stirnseite in genau 2,43m über NHN=NormalhöhenNull eine Metallplatte trägt. Auf ihr befindet sich eine rote Markierung, für die die angegebenen geographischen Koordinaten des Referenzpunkts gelten. Die Positionsangaben werden in den unterschiedlichen Referenzsystemen ETRS89 und WGS84 angegeben, z.B. in Grad, Minuten und Sekunden. Für den Navigationsvergleichspunkt Wilhelmshaven sind das 53° 31' 09,81'' N, 8° 06' 58,38'' O. Auf dem Referenzpunkt werden auch Beispiele für mögliche Längen- und Breiten Differenzen angegeben.
Die GPS-Position wird inzwischen bei vielen Geräten, wie z.B. Navigationsgeräte, Smartphones, Tablets und digitalen Fotokameras empfangen und angezeigt. Mit Hilfe des GPS-Referenzpunktes kann man überprüfen, wie genau die oben genannten Geräte die Position anzeigen. Die Abweichungen können mit Hilfe der angegebenen Längen- und Breiten Differenzen auch in entsprechenden Längenangaben umgerechnet werden. Kalibriert werden können die meisten Geräte jedoch selten.::Virtual Earth
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Neuender Kirche
Die evangelisch-lutherische Neuender St.-Jacobi-Kirche entstand ca. 1383 als Burgkapelle der ::Sibetsburg. Wie zu der Zeit üblich wurde der Kirchbau auf einer ::Wurt errichtet. Die künstlich aufgeschütteten Siedlungshügel dienten dem Schutz gegen Sturmfluten, als es noch kaum Deiche gab und die bestehenden Deiche noch geringe Höhen hatten.
Die Gebäudeteile der im romanischen Stil erbauten Kirche datieren aus sehr unterschiedlichen Zeiten. Der kleine östliche Teil mit Chorquadrat und Ostapsis ist hauptsächlich aus großen Steinquadern gebaut und stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Das daran anschließende rechteckige Kirchenschiff aus Backsteinen wurde im 14. Jahrhundert erstellt und der dreigeschossige Westturm, ebenfalls aus Backsteinen, wurde erst um 1520 hinzugefügt. Er ist ursprünglich mit einem Abstand von 5 cm zum Kirchenschiff gebaut und hat im Laufe der Zeit eine Neigung von 20 cm nach Norden sowie von 80 cm nach Westen erfahren. Die Neigung des Glockenturms lässt sich auf der Nordseite des Turmes anhand eines vermeintlich schief aufgehängten Aushangkastens überprüfen. Der "schiefe" Aushang ist trotzdem, wie jedermann mit einer Wasserwaage nachprüfen kann, waagerecht befestigt. Bei einem Umbau 1957 wurde der ehemalige Zugang durch das Südportal geschlossen. Der Zugang erfolgt jetzt über ein neues Portal im Turmraum.
Das älteste Inventarstück der Kirche ist ein spätromanischer Taufstein in Becherform, der aus dem 13. Jahrhundert, wahrscheinlich um 1620 stammt. Dieser ungewöhnliche Taufstein ist mit Blattornamenten auf der Kuppa geschmückt und besitzt an seinem Fuß vier steinerne Löwen. Die Kanzel entstand 1647 durch die Werkstatt des Holzschnitzermeisters Ludwig Münstermann und ist mit den Gestalten der vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes geschmückt. Der Altar der Kirche datiert aus dem Jahre 1664 und besitzt einen kunstvoll gearbeiteten Altaraufsatz mit Baldachin, auf dem die Golgatha-Kreuzigungsszene abgebildet ist. In der Mitte des Altaraufsatzes ist ein durch zwei Säulen eingefasstes Gemälde des letzten Abendmahls zu sehen. Sehenswert sind auch die Empore über dem nördlichen Teil des Kirchenschiffes, deren Brüstung 24 auf Holz gemalte Szenen aus dem Neuen Testament zeigt und die schön mit Ornamenten bemalte Balkendecke des Kirchenschiffes. Die heutige Orgel der Kirche stammt aus dem Jahr 1959, enthält aber auch noch ältere Teile aus dem Jahre 1712. Bei Restaurierungsarbeiten im Jahre 1998 entdeckte man auf dem ursprünglichen Innenputz in gleichmäßiger Anordnung 12 so genannte Weihekreuze, auch Apostelkreuze genannt, die noch aus der Zeit vor der Reformation stammten. Während der Restaurierungsarbeiten wurde auch der Westturm mit Hilfe von Beton stabilisiert. Aufgrund des weichen Untergrundes der Kirchenwurt neigte sich der Turm bereits bedenklich.
Rund um die Kirche befindet sich der alte Kirchfriedhof mit einigen gut erhaltenen historischen Grabstätten. Die Kirche, der Kirchfriedhof und die alten Grabsteine stehen bereits seit 1949 unter Denkmalschutz. Unter den Grabstätten auf dem Kirchhof befindet sich auch das Familiengrab des Neuender Pastoren Carl Gustav Mitscherlich (1762–1826) und seiner Frau Maria Elisabet (17661812), den Eltern des bedeutenden deutschen Chemiker und Mineralogen ::Eilhard Mitscherlich (17941863), der in Neuende geboren wurde und hier zur Schule ging. Das Familiengrab befindet sich südlich der Kirche, direkt vor dem ehemaligen Südportal der Kirche und ist ein Ehrengrab der Stadt Wilhelmshaven, d.h. dass die Stadtverwaltung die Kosten für die Unterhaltung und Pflege des Grabes trägt.
Zur Neuender Kirchengemeinde gehört auch der kleine ::Friedhof "Heilig Land" in der Schaarreihe.
::Virtual Earth
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Niedersächsische Mühlenstraße
Die "Niedersächsische Mühlenstraße" ist eine seit 1998 bestehende Ferienstraße in Niedersachsen. Initiert wurde die Straße vom "Mühlenförderverein Lüneburg e.V.", der jedoch von Anfang an eine Ausdehnung auf ganz Niedersachen plante. Seit 2010 sind auch die Mühlen  der ostfriesischen Halbinsel der Ferienstraße angeschlossen. Die beiden in Wilhelmshaven noch vorhandenen historischen Mühlen ::Kopperhörner Mühle und ::Sengwarder Mühle wurden in die Mühlenstraße einbezogen. Entsprechende Hinweisschilder sind in Wilhelmshaven zu finden.
Weitere Informationen auf der Homepage:
::Niedersächsiche Mühlenstraße


Nordseepassage
Hier macht das Einkaufen auch bei Regenwetter Spaß. Auf einer Gesamtnutzungsfläche von über 33.800 m² lädt das im September 1997 eröffnete Einkaufscenter auf zwei Ebenen mit einem Branchenmix von mehr als 60 Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Galerien zum Bummeln und Shopping unter einer schützenden Dachverglasung ein. Mit seiner Lage direkt im Zentrum von Wilhelmshaven und seiner idealen Verkehrsanbindung (die Gleise der deutschen Bundesbahn laufen direkt in das Gebäude der Nordseepassage und auf der gegenüber liegenden Seite ist der Busbahnhof der Stadt beheimatet) kann stressige Parkplatzsuche im Stadtkern angenehmerweise umgangen werden. Für diejenigen Besucher, die trotzdem nicht auf Ihr Auto verzichten können oder wollen, hält die Nordseepassage auch ein eigenes Parkhaus bereit, welches von der Nord- bzw. Südseite des Gebäudes angefahren werden kann.::Virtual Earth
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Homepage:
::Nordseepassage

Ökumenischer Glockenturm
Ökumenischer_GlockenturmDer gemeinsame Glockenturm der katholischen Christus-König-Kirche und der evangelisch-lutherischen Friedenskirche befindet sich am Kirchplatz im Wilhelmshavener Ortsteil Fedderwardergroden. Der Grundstein für den von beiden Konfessionen genutzten Glockenturm wurde am 13. Dezember 1980 durch den katholischen Weihbischof Max Georg Freiherr von Twickel und den Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche von Oldenburg Hans-Heinrich Harms gelegt.
Beide Gemeinden verbindet eine langjährige ökumenische Zusammenarbeit, die 1977 dazu führte, dass die Idee zur Nutzung eines gemeinsamen Glockenturms entwickelt wurde. Die Planungen und die Bauaufsicht für den Glockenturm übernahm der Wilhelmshavener Architekt Gerdes. Die zwei Glocken im Glockenturm wurden am 20. Juni 1980 in der Karlsruher Glocken- und Kunstgießerei gegossen. Die Inschrift der Christus-Glocke lautet "Alle sollen eins sein, wie du Vater in mir bist und ich in dir bin" und die der Marien-Glocke lautet "Maria, Mutter der Kirche, bitte für uns". Die Herstellungskosten für den Glockenturm wurden durch beide Gemeinden getragen, die Baukosten für den Glockenträger übernahm die evangelische Kirchengemeinde, die Kosten für die beiden Glocken trug die katholische Kirchengemeinde. Auf der rechten Seite des Glockenturms befindet sich eine Metallplatte mit einer Urkunde und den wesentlichen Daten dieser baulichen Zusammenarbeit. Sie enthält auch eine Auflistung der Persönlichkeiten von Kirche, Staat, Land und Stadt, die zur Zeit der Grundsteinlegung in Amt und Würden waren sowie ein Bild, das zur Grundsteinlegung oder Einweihung des Glockenturms entstand.
::Virtual Earth
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Ölhafen
Durch die Gründung der Nord-West Oelleitung GmbH (NWO) am 15. November 1956 begann ein neuer wirtschaftlicher Abschnitt für die Stadt Wilhelmshaven. Wilhelmshaven erhielt einen Ölhafen an der Außenjade. Zu diesem Zwecke entstand im Heppenser Groden ein riesiges Tanklager mit einer 700 m in die Außenjade ragenden Tankerlöschbrücke. Die Löschbrücke hat eine 1207 m lange Pier, an der bis zu 3 Tankschiffe gleichzeitig be- bzw. entladen werden können. Durch das tiefe Fahrwasser der Außenjade können auch Supertanker bis zu 250.000 t Kapazität abgefertigt werden. Nach kurzer Zwischenlagerzeit werden die so angelandeten Ölsorten über zwei 353 km bzw. 146 km lange Pipelines ins Rhein-Ruhrgebiet bzw. nach Hamburg gepumpt. Wilhelmshavens Ölhafen ist einer der größten Ölhafen Europas.::Virtual Earth
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Homepage:
::Nord-West Oelleitung Wilhelmshaven

Pagel-Säule
siehe ::Lefferssäule

Parkmittelweg
Der Parkmittelweg führt als Radweg mitten durch den ::Kurpark der Stadt Wilhelmshaven. War der Parkmittelweg früher einfach nur eine asphaltiere, für den Autoverkehr gesperrte Straße, so wurde der Parkmittelweg im Zuge eines Entwässerungsprojektes im Jahre 2005/2006 vollkommen neu gestaltet. Nach dem Bau eines unterirdischen Rückhaltebeckens für die Oberflächenentwässerung des Stadtteils Tonndeich wurde der Weg als gelungene Kombination von Fußgänger- und Radweg neu angelegt. Historische Laternen geben dem Weg ein besonderes Ambiente. Bei den Erdarbeiten wurde der Teil einer Säule gefunden, welche zum Eingangsbereich des im 2. Weltkrieg zerstörten Parkhauses im Kurpark gehörte. Den Fund nahm man zu Anlass, um mit einer Gedenktafel an das Parkhaus zu erinnern, welches im Wilhelmshaven Kulturleben eine herausragende Rolle gespielt hatte. Gedenktafel und Säulenfragment sind in Höhe der Rollschuhbahn/Basketballplatzes zu finden.::Virtual Earth
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Passions-Punkte
Passionspunkt 2016 Banter DeichDie Passions-Punkte sind eine Reihe von Abendandachten an "wunden" Punkten der Süd- und Innenstadt rund um die ::Christus- und Garnisonkirche. Bereits seit 2001 besucht die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche an jedem der sieben Tage vor Ostern außergewöhnliche Orte der Stadt und gedenkt dort geschichtlicher und gegenwärtiger Ereignisse. Die Andachten, die immer um 18:00 Uhr beginnen, dauern rund 35 Minuten. Zu den Andachten wird ein großes, schlichtes Holzkreuz mitgenommen und vor Ort aufgestellt. Zu jedem Passions-Punkt kommt ein Experte zur Situation vor Ort zu Wort, der zunächst Wissenswertes über den "wunden" Punkt vermittelt und so das lokale Geschichtsbewusstsein für den Ort des Geschehens schärft. Anschließend wird das Gehörte durch eine Kurzpredigt von einem der beteiligten Pastoren in Bezug zur Passionsgeschichte Jesu aus dem Matthäusevangelium gesetzt. Umrahmt und begleitet werden die Andachten durch Kurzdarbietungen von Musikern und Sängern sowie kurzen Liedern und Gebeten der Gemeinde. Die "Passions-Punkte" sind mittlerweile Teil der Stadtkultur und ziehen von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer an.
2017 wurden die Passions-Punkte des Jahres 2016 mit dem Gottesdienstpreis 2017 der Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes ausgezeichnet. Die Stiftung mit Sitz in Kassel vergab den mit 2500 € dotierten Gottesdienstpreis in diesem Jahr zum neunten Mal. Der Schwerpunkt des Preises 2017 lag diesmal beim Thema „der Gottesdienst als Beitrag zur Erinnerungskultur“. Bewertet wurde laut Stiftung die theologische, ästhetische und sprachliche Qualität, der sorgfältig recherchierte und zugleich kritische Umgang mit der Vergangenheit, die Wahl vertiefender biblischer Texte, die Wahl des Gottesdienstortes sowie die Beteiligungsmöglichkeiten für Personen des öffentlichen Lebens. Die  Preisrichter der Stiftung waren insbesondere von der politischen Lesart der Passion Christi beeindruckt. Das Team um die Pastoren Frank Morgenstern und Bernhard Busemann wird die Auszeichnung am 16. Juni 2017 während einer Feierstunde im ::Ratssaal der Stadt Wilhelmshaven erhalten.
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Weitere Informationen:
::Christusnews: Passionspunkte
::Karl-Bernhard-Ritter Stiftung: Passions-Punkte – Gottesdienst als Beitrag zur Erinnerungskultur

::Flyer Passionspunkte 2016

Piratenamüseum das Piratenmuseum
"InsPIRATionen für kleine und große Seeräuber"
Eine lebendige Ausstellung erwartet die Besucher des Piratenamüseum im Jugendgästehaus Piratennest. Das Museum bietet die Erlebniswelt der Piraten zum Verweilen, zum Spielen und zum Abenteuer. Die Ausstellung und die Erlebnisräume sind so aufbereitet, dass die "Kurzen" keinen langen Hals machen müssen, ist aber nicht nur für Kinder und Jugendliche gedacht ist. ::Virtual Earth
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Ebertstr. 88 A direkt neben der Christus- und Garnisonskirche
Öffnungszeiten:
25. März bis 3. November
täglich 11 bis 17 Uhr
Homepage:
::Piratenmuseum Wilhelmshaven

Planschbecken
Als Planschbecken bezeichnen die Wilhelmshavener eine Liegewiese, die sich am Südstrand zwischen den Strandhäusern der ::Südstrandpromenade und dem ::Fliegerdeich befindet.
Als 1926 die Strandhäuser der Südstrandpromenade gebaut wurden, entstanden auch ein Herren-, ein Damen- und ein Familienbad sowie in einer Deichnische direkt vor der ::Kaiser-Wilhelm-Brücke das so genannte Planschbecken. Diese geschützte Badebucht war an ihrem Rand mit einem kleinen Sandstrand ausgestattet und besaß beim Übergang zum Jadebusen eine rund 120 Meter lange begehbare Steganlage. Der Übergang zum Jadebusen war mit einem Steinwall ausgeführt, so dass die Badebucht auch bei Ebbe mit Wasser gefüllt blieb. Der Wasserstand war dementsprechend niedrig, was die Badebucht für Kinder zu einem idealen Badebereich machte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Steganlage zerstört, so dass nur noch der Steinwall als trennender Übergang zum Jadebusen übrig blieb.
Nach der verherrenden Sturmflut von 1962 fiel das Planschbecken 1968 der Deichsicherheit zum Opfer, da die Einbuchtung in der Deichlinie einen zu großen Angriffspunkt bei Sturmfluten bot. So entstand stattdessen die beliebte Liegewiese. Während der Badesaison steht im Zentrum der Liegewiese das Spielschiff der "Wilhelmshavener Touristik- und Freizeit GmbH", dass ebenfalls aus Gründen der Deichsicherheit jeden Herbst demontiert und jedes Frühjahr wieder aufgebaut wird. Zusätzlich werden jährlich rund 55 Tonnen Sand um das Spielschiff aufgeschüttet. Das Areal der Liegewiese ist während der Saison ein großer Anziehungspunkt für Sonnenanbeter und Eltern mit ihrem Nachwuchs. Duschen und Treppen zum Wasser sind vorhanden. Zudem ist das Angebot gebührenfrei. Zum ::Wochenende an der Jade und anderen Festivitäten wie dem "Südstrandfest" wird die Liegewiese zur Freilichtbühne umgewandelt. ::Virtual Earth
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Polyklet
Das Skulpturenpaar "Polyklet" befindet sich auf dem Gelände der Marineanlage Bordum am Anton-Dohrn-Weg und steht dort auf einer rückwärtigen Rasenfläche in unmittelbarer Nähe zum ::Banter See. Das Skulpturenpärchen wurde 1993/1994 von dem Hannoveraner Künstler Ralph Kull geschaffen. Es zeigt zwei rund 4 m hohe symmetrische Stelen aus Bronzesandguss, die zueinander stehen wie zwei Werkteile, die gerade auf der Töpferscheibe oder auf der Drehbank entstanden sein könnten. Sie zeichnen auf den Innenseiten Konturen, die zusammenspielen und für denjenigen, der den Durchblick dazwischen ins Auge fasst, eine menschliche Figur sehen lassen.
Die Marineanlage ist öffentlich nicht zugänglich, jedoch führt der ::Rundweg Banter See zwischen der Marineanlage und dem Banter See vorbei. Vom Rundweg aus ist das Skulpturenpaar gut zu sehen.
Die Marineanlage Bordum ist eine Liegenschaft der Bundeswehr in Wilhelmshaven, in der seit 2001 das Logistikzentrums der Bundeswehr beheimatet ist. Sie liegt am Anton-Dohrn-Weg zwischen dem Deich zum Jadebusen und dem Banter See und ist benannt nach dem ehemaligen Kirchspiel Bordum im Jadebusen, das im Januar 1511 durch die Antoniflut vernichtet wurde.
Polyklet, d.h. der Vielberühmte, war in der griechischen Antike einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. In seiner Schaffenszeit von etwa 460 v. Chr. bis 420 v. Chr. schuf er zahlreiche Bronzestatuen, die noch Jahrhunderte nach seinem Tod in der Literatur gerühmt wurden. Neben den Statuen verfasste er eine Schrift, in der er die idealen Maßverhältnisse des menschlichen Körpers beschrieb. Bereits die Antike sah man in der von ihm geschaffenen Statue eines Speerträgers, des Doryphoros, die praktische Umsetzung seiner theoretischen Forderungen.
::Virtual Earth
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Homepage:
::Malerei und Entgrenzung von Ralph Kull

Prince-Rupert-School
siehe ::Skulptur zur Erinnerung an die "Prince-Rupert-School"
siehe ::Wappenstein der "Prince-Rupert-School"

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Rambla
Als Rambla, in Anlehnung an die bekannte Promenade in Barcelona, wird in Wilhelmshaven der Abschnitt der Bahnhofsstraße zwischen der Mozartstraße und der Virchowstraße bezeichnet. Der als Fußgängerzone ausgewiesene Abschnitt entstand 1997 im Rahmen des Baus der ::Nordseepassage und wurde aus dem Fond für regionale Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft ko-finanziert. Die rund 300 Meter lange und rund 17 Meter breite Promenade verläuft in Ost-West Richtung und wird zu beiden Seiten von einer Fahrbahn flankiert. Die nördliche Fahrbahn erlaubt als Anliegerstraße die Anfahrt zum nördlichen Eingang des Parkhauses der Nordseepassage, die südliche Fahrbahn ist nur für den Anlieferverkehr zur Nordseepassage, für Radfahrer und neuerdings für den Busverkehr der Linie 3 freigegeben.
Der durch zwei Stufen erhöhte Bereich zwischen den Fahrbahnen wurde teilweise mit Platanen bepflanzt und erhielt fünf geometrische Wasserbecken mit Wasserspielen. Die fünf Wasserspiele sind (von Osten nach Westen aufgezählt): die Ellipse, das Trapez, das Rundbecken, das Rechteck sowie ein weiteres langgezogenes, schmales Wasserbecken in leichter Bogenform, dass zweimal unterbrochen wird und so aus drei Teilen besteht. Die Wasserbecken wurden 1997 von den Hamburger Landschaftsarchitekten "Wehberg Eppinger Schmidtke" entworfen und sind aus finnischen Granit der Sorte Kuru hergestellt, wobei bei einigen Becken auch Einzelelemente aus schwedischen Solberga-Granit verarbeitet wurden. Die Düsen der Fontänen der Wasserspiele sind teilweise außerhalb der Wasserbecken angebracht und lenken ihre Wasserstrahlen in weitem Bogen in die dafür platzierten Wasserbecken, wobei je nach Windstärke die Wasserstrahlen auch mal daneben gehen können. Vor allem für Kinder sind die Wasserfontänen eine Attraktion. Abgerundet wird die Promenade durch zahlreiche einfache, aber schwere Granitbänke, die am Rand des Platzes für Sitzgelegenheiten sorgen.
Leider hat die Promenade nicht die Bedeutung für Wilhelmshaven entwickelt, die man ihr ursprünglich zugedacht hatte. Nur wenige Geschäfte haben ihre Eingänge zur Promenade hin geöffnet. Dies liegt vor allem daran, das die meisten Gebäude an der Nordseite ihre Eingänge zur parallel verlaufenden Marktstraße besitzen, die die Haupteinkaufsstraße in der ::Fußgängerzone von Wilhelmshaven ist. Und auch die Nordseepassage an der Südseite der Promenade hat im Erdgeschoss keine Geschäfte mit außenliegenden Zugängen, so dass eine Bewirtschaftung der Promenade durch Cafés oder ähnliches stark erschwert ist. Der Versuch eines in der Nordseepassage ansässigen Gastronomiebetriebes scheiterte bereits nach kurzer Zeit. Weiterhin ist die nutzbare Breite der Rambla in einigen Abschnitten durch die Wasserbecken stark eingeschränkt. Versuche, dort z.B. den Weihnachtsmarkt zu etablieren, blieben erfolglos.
Seit April 2015 befindet sich in Höhe der Parkstraße ein ::Navigationsvergleichspunkt auf der Rambla.
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Rathaus
Das denkmalgeschützte Rathaus der Stadt Wilhelmshaven ist das Werk des Architekten Prof. Fritz Höger, der auch das weltberühmte Chilehaus im Kontorhausviertel von Hamburg gebaut hat. Das Chilehaus gilt als Hauptwerk des sogenannten Klinker-Expressionismus in Norddeutschland. Zusammen mit der Speicherstadt und dem Kontorhausviertel steht das Chilehaus (19221924) seit 2015 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Das ebenfalls im Stil des Klinker-Expressionismus gebaute Wilhelmshavener Rathaus (19281929) zeigt einige Merkmale, die Höger bereits beim Bau des Chilehauses umgesetzt hatte. Der Neubau an der Paul-Hug-Straße/Rathausplatz 1 wurde ursprünglich als Rathaus der Stadt Rüstringen gebaut. Die Zusammenlegung der drei Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zur Stadt Rüstringen im Jahre 1911 machte es dringend erforderlich, die Verwaltungen der drei Gemeinden in einem Gebäude zusammenzuführen.
Die ersten Planungen für ein neues Rathaus entstanden bereits 1913,  jedoch konnte man sich zunächst nicht auf einen Entwurf einigen. Die Planungen wurden dann durch den Beginn des 1. Weltkrieges weiter verzögert und nach Kriegsende zu den Akten gelegt. Erst 1926 wurden die Planungen erneut diskutiert. Der Architekt Fritz Höger aus Hamburg erhielt den Auftrag zur Vorlage einer neuen Planung, den er 1927 dem Rat der Stadt Rüstringen vorstellte. In die Planungen wurde sogar die Errichtung eines für die Trinkwasserversorgung der Stadt erforderlichen Wasserturmes einbezogen.
Das vollständig mit Bockhorner Klinkern verkleidete Gebäude besitzt einen axialsymmetrischen Grundriss. Der mächtige, mittig stehende Turm wird nach links und nach rechts durch einen breiten, fünfgeschossigen Flachdachbau ergänzt, dem wiederum vorne und hinten jeweils ein verkürzter, viergeschossiger Vorbau vorgesetzt wurde. An der Gebäuderückseite befindet sich ein dritter Anbau, der viergeschossig ist und links und rechts durch einen ebenfalls verkürzten, zweigeschossigen Vorbau ergänzt wird. Im diesem Gebäudeflügel ist der große Ratssaal der Stadt untergebracht.
Die zahlreichen Fensteröffnungen in der rund 100 m langen Außenfront des Gebäudes werden durch abwechselnde Mauerblenden und Einbuchtungen optisch gegliedert und aufgelockert. Zudem strukturierte Höger die Vorderseite und Rückseite des zentralen Turms durch dicht angeordnete Stege mit sieben symmetrischen, aber unterschiedlich hohen Lichtbändern, so dass diese den Eindruck eines Stufengiebels vermitteln. Im oberen Teil dieser Stege und Lichtbänder wurden die beiden großen Uhren des Rathausturms platziert. Ein weiteres prägendes gestalterisches Element des Rathauses ist die vorgelagerte Treppenanlage mit den beiden vollständig geklinkerten ::Löwen-Plastiken beiderseits des zentralen Haupteingangs.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 4. Mai 1928. Zur Gründung des Fundaments wurden rund 1000 Pfähle in den Boden eingebracht. Das Gebäude hat eine bebaute Fläche von 2060 m² und hatte ursprünglich 129 Büroräume, fünf Sitzungszimmer, einen Ratssaal und den Ratskeller, in dem ein Restaurationsbetrieb untergebracht ist. Der Turm des Rathauses ist 49 m hoch und war bis vor kurzem noch als Wasserturm Teil der Trinkwasserversorgung. Der oben im Turm untergebrachte, 10,8 m hohe Wasserbehälter besitzt ein Fassungsvermögen von 920 m³ und hat dann einschließlich der notwendigen Technik ein Gesamtgewicht von 964.000 kg. Die Bodenplatte des Wasserbehälters hat die Form eines Ovals mit einem Durchmesser von 20,7 m beziehungsweise 9,2 m und ruht auf einem Stahlbetonträger, der 2,30 m hoch und 70 cm breit ist. 73 Firmen waren an den Gewerken des Neubaus tätig. Die gesamten Baukosten betrugen rund 1,8 Millionen Reichsmark. Trotz der beeindruckenden Ausmaße des Gebäudes betrug die Bauzeit nur etwas mehr als eineinhalb Jahre. Die Einweihung des Högerschen Klinkerbaus erfolgte am 11. Oktober 1929.  
Nach der Vereinigung der Jadestädte Wilhelmshaven und Rüstringen im Jahre 1937 wurde der Klinkerbau zum Rathaus der zusammengelegten Stadt Wilhelmshaven bestimmt. Im 2. Weltkrieg wurde das Rathaus mehrfach durch Bomben getroffen. Nach einem schweren Bombenangriff am 15. Oktober 1944 wurde der Ostflügel des Rathauses fast völlig zerstört und das Gebäude brannte völlig aus. Erst von 1948 bis 1953 konnte es für 98.000 DM wieder instand gesetzt werden. Auch heute ist es noch der Hauptsitz der Wilhelmshavener Stadtverwaltung.
Die Aussichtsplattform des Rathausturmes ist normalerweise gegen eine kleine Gebühr öffentlich zugänglich. Der Fahrstuhl zur Rathausturm-auffahrt befindet sich ebenerdig im etwas versteckten Eingangsbereich zum Ratskeller neben dem rechten Klinkerlöwen. Über einen SB-Münzautomaten vor dem Fahrstuhl wird die Fahrt nach oben frei geschaltet. Mit dem Fahrstuhl geht es dann zu einer Ebene etwas unterhalb der Aussichtsplattform. Über zwei weitere kurze Treppen erreicht man die Turmspitze, von der man eine sehr schöne Aussicht über die Stadt hat.
1977 wurde rechts neben dem Haupteingang eine ::Gedenktafel für den Architekten des Rathauses Fritz Höger enthüllt.
Ende 2012 wurde bekannt, dass der Stahl im Beton des denkmalgeschützten Rathausturms durch Feuchtigkeit marode ist und dringend einer Sanierung bedarf. Als Vorsichtsmaßnahmen bezüglich seiner Tragfähigkeit wurden aus dem Wasserreservoir 800 Tonnen Wasser abgelassen und aus dem Lager des Stadtarchivs im Turm rund 100 Tonnen Akten entfernt. Zusätzlich wurde aus Sicherheitsgründen die Aussichtsplattform des Turms gesperrt. 2013 wurde die weitere Vorgehensweise bei der Turmsanierung diskutiert. Da man inzwischen auf den Wasserbehälter verzichten kann, wurde auch der Vorschlag zur Kappung des Turmes ins Spiel gebracht. Diese Variante wurde jedoch nach Protesten der Mehrheit der Wilhelmshavener Bevölkerung wieder verworfen. Nun soll der Turm ganz abgetragen und anschließend wieder aufgebaut werden. Als Kosten werden rund 700.000 EUR für den Abriss und rund drei Millionen EUR für den Wiederaufbau veranschlagt. Die Finanzierung ist noch offen. Ende 2013 wurde bekannt, dass die Sanierung wegen der angespannten Finanzlage auf voraussichtlich 2015/2016 verschoben wurde.
Im April 2016 erfuhr die Öffentlichkeit, dass die Sanierung offenbar wesentlich günstiger wird als bisher angenommen. Bei genaueren Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass die Schäden im Stahlbeton auf der Außenseite geringer waren als sonst bei Schäden dieser Art. Daher werden die Sanierungskosten von der zuständigen Bauverwaltung nun auf 1,9 Millionen Euro geschätzt. Diese werden analog der Baumaßnahmen über drei Jahre ausgegeben. Die ersten Gerüste stehen inzwischen. Hier wird an einigen Stellen getestet, wie man bei der Sanierung des Stahlbetons am besten vorgeht. Ein Anblick, an den man sich wohl in den nächsten drei Jahren gewöhnen muss.::Virtual Earth
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Turmfahrten:
Z.Zt. nicht möglich.
Informationen:
Wilhelmshaven-Information
Nordseepassage 1.OG
Tel.: 04421 / 9 13 00 - 0 

Relief am Marinearsenal
Das Relief am Marinearsenal befindet sich auf der östlichen Seite der Gökerstraße in Höhe der Einmündung der Peterstraße. Die aus drei Teilen zusammengesetzte großformatige Betonarbeit ist insgesamt 9,20 m breit und 1,50 m hoch. Sie stammt von dem Maler und Bildhauer Heinrich Schwarz (1903–1977) aus Steinkimmen und ist Teil der Begrenzung des militärischen Sicherheitsbereichs des Marinearsenalgeländes.
Von Heinrich Schwarz stammt auch das Kunstwerk der bekannten vier stilisierten Betonpferde auf dem Oldenburger Pferdemarkt in der Oldenburger Innenstadt, die der Künstler 1970 schuf und die seinerzeit zu einer sehr kontroversen Diskussion in Oldenburg führte.
Das Relief am Marinearsenal entstand in den Jahren von 1972 bis 1973. Die Arbeit zeigt die stilisierten Umrisse von verschiedenen Kriegsschiffen, u.a. von einem Schiff in einem Schwimmdock und weitere maritime Motive wie z.B. die
Krane im Marinearsenal. Nachdem Teile des Reliefs mit der Zeit durch die umgebende Pflanzenwelt zugewachsen waren, wurde es kürzlich wieder freigelegt und kann nun wieder in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Der Grundstoff Beton des Reliefs ist sehr fest und kann Sturm, Regen und Frost widerstehen. Leider stellte sich nach über 40 Jahren heraus, dass der Beton nicht so widerstandsfähig ist wie gedacht. Im Bereich des Übergangs zwischen dem ersten und zweiten Drittel ist das Kunstwerk in einem kleinen Bereich beschädigt worden, so dass man den Bewehrungsstahl zur Verstärkung des Betons sehen kann. Durch die fehlende Abdeckung mit Beton hat sich in der hiesigen salzhaltigen Luft bereits Korrosion gebildet. Eine Sanierung der Fläche ist dringend angeraten.::Virtual Earth
::Biografie Heinrich Schwarz

Rieger-Relief
Das Rieger-Relief ist eine dem ehemaligen Wilhelmshavener Kurdirektor Karl Rieger (18851949) gewidmete Gedenktafel, die sich seit dem 6. Juni 2008 an einer Mauer ungefähr in der Mitte der ::Südstrandpromenade befindet. Karl Rieger, später auch Leiter der städtischen Kurverwaltung, war der Ideengeber für die fünf Strandhäuser an der heutigen Südstrandpromenade und prägte den Werbesolgan von der "Grünen Stadt am Meer". Die nach den Plänen von Stadtbaurat Hermann Zopff erbaute Strandanlage wurde am 16. Juni 1928 eingeweiht. Der Fremdenverkehr sollte in der Nachkriegszeit ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein der Stadt werden. Ziel war die Etablierung eines "Nordseebades für den Mittelstand". Das Bauprojekt umfasste die Strandanlagen mit den fünf Strandhäusern, die durch Wandelgänge miteinander verbunden waren. Das vom Sohn Rieger's gestiftete Relief wurde vom Wilhelmshavener Künstler Hartmut Wiesner geschaffen. Es zeigt die Köpfe Karl Rieger und seiner Ehefrau als Badende in der Nordsee.::Virtual Earth
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Robert-Koch-Haus
Das Robert-Koch-Haus befindet sich in der Virchowstraße 17 schräg gegenüber dem ::Theaterplatz. Das Gebäude im Neo-Renaissancestil wurde ursprünglich als Polizeiverwaltungsgebäude im königlich-preußischen Wilhelmshaven erbaut und nahm am 8. Juli 1906 seinen Betrieb auf. Im Dritten Reich war das Gebäude dann vorübergehend Sitz der NSDAP-Kreisleitung. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst von Vertretern der alliierten Militärregierung benutzt. Nach einer aufwendigen Renovierung und einer Umgestaltung im Inneren wurde das Gebäude im Juni 1950 vom städtischen Gesundheitsamt übernommen. Seitdem trägt das Gebäude seinen jetzigen Namen nach dem berühmten deutschen Bakteriologen und Nobelpreisträger Dr. Robert Koch (18431910), der Anfang des 20. Jahrhunderts selbst in Wilhelmshaven tätig war. Er erhielt dabei den Auftrag zur planmäßigen Erkennung und Bekämpfung der Malaria und übernahm die neu geschaffene "Untersuchungsstelle für Malaria zu Wilhelmshaven".
Im Vorderteil des Giebeldaches wurde nachträglich ein Glockenspiel angebracht. Das Glockenspiel wurde der Stadt vom Wilhelmshavener Finanzkaufmann Arnold D.M. Henning anlässlich seines 70. Geburtstags am 9. September 1957 gestiftet und 1958 eingebaut. Es besteht aus 14 um die Uhr im Giebel gruppierter Bronzeglocken, die durch mechanische Hammer zum Klingen gebracht werden. Das Glockenspiel erklingt dreimal am Tag, jeweils um 8 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr und spielt dabei Volkslieder. Das bis dahin im Giebelbereich angebrachte preußische Wappen mit einem in Stein gehauenen preußischen Adler wurde von seinem angestammten Platz entfernt und erhielt einen neuen Platz auf der linken Giebelseite des Gebäudes. Im Jahr 2000 wechselte das Haus den Besitzer und wurde von diesem aufwendig restauriert.::Virtual Earth
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Rolltore Viktoriapark
In der Parkstraße 23/Ecke Viktoriastraße befindet sich der Viktoriapark. Hier befand sich bis zum April 2007 die Zweigniederlassung der Landeszentralbank in Wilhelmshaven. Sie war die Wilhelmshavener Betriebsstelle der Deutschen Bundesbank und versorgte die Kreditinstitute und Wirtschaftsunternehmen in Wilhelmshaven und Friesland mit Geld. Nach dem Rückzug der Landeszentralbank Richtung Oldenburg wurde das frei werdende Gebäude in einen Gewerbepark umgewandelt.
Zum Start des Gewerbeparks wurde ein Schulprojekt in Form eines Malwettbewerbes initiiert, bei dem die beiden großen grauen Sicherheitsrolltore der ehemaligen Landeszentralbank bemalt werden sollten. Die 66 Facetten der Rolltore wurden zunächst den teilnehmenden Schulen in Wilhelmshaven zugelost und dann von ausgewählten Schülern dieser Schulen unter dem Motto „Wilhelmshaven, die grüne Stadt am Meer Eine Stadt mit vielen Facetten“ bemalt. Schüler der Klassen 3 bis 11 beteiligten sich an dem Malwettbewerb und so entstanden bis zur Jahresmitte 2008 die Kunstwerke, die noch heute auf den Rolltoren des Viktoriaparks zu sehen sind. Parallel zum Malwettbewerb entstand durch Schüler und Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe des Förderzentrums der Wasserturmschule ein "Kleiner Stadtführer" als Printmedium. In dem Stadtführer werden die aus Sicht der Schüler wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Treffpunkte der Stadt Wilhelmshaven kindgerecht aufbereitet und anschaulich dargestellt. Illustriert ist der Stadtführer mit den Facettenbildern aus dem Malwettbewerb. Außerdem sind im zweiten Teil des Stadtführers die insgesamt 66 Facettenbilder mit Angabe der jeweiligen Klasse/Schule abgedruckt.::Virtual Earth
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Rosarium
Das Rosarium ist ein botanischer Schaugarten am Neuengrodener Weg 22c in unmittelbarer Nähe des ::Wilhelmshavener Stadtparks. Er entstand in den Jahren 1985 bis 1989 unter der Leitung des Gartenbautechnikers Erich Bruns, der in der damaligen Stadtgärtnerei als Lehrlingsausbilder tätig war. Die Lehrlinge der Stadtgärtnerei legten unter seiner Anleitung den Schaugarten zu Ausbildungszwecken auf einer ehemaligen Brachfläche an.
Als erste Anlage entstand 1985 der Ökoteich, der die Keimzelle des Schaugartens ist. Jährlich kamen weitere Anlagen hinzu, so 1986 der Barockgarten Herrenhausen und 1987/1988 der Rokokogarten sowie die Ostasia-Teichanlage. 1989, nach der Anlage des englischen Rosengartens "Yorkshire", wurde der Schaugarten dann  der Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht. 1993 wurde der Schaugarten mit einen Heidegarten ergänzt.
Ab 1995 erfolgte unter der Leitung von Gärtnermeister Herbert Unger die Umsetzung weiterer Ideen. 1996 kam der Kräutergarten von "Schwester Bernhardine" hinzu und der Bad Harzburger "Waldweg" wurde angelegt. Mit dem Indian Summer Sea sowie dem Azaleen- und Rhododendrongarten "Klein Ammerland" konnte die Gartenanlage 1997 weiter entwickelt werden. Weitere Areale der Anlage entstanden 1998 mit dem Gloria Dei-Garten für historische Rosen und im Jahr 2000 mit dem "Rüstringer Rosentheater" und dem dazugehörigen Rosensee. 2001 erreichte der Garten mit der Anlage des "Bucaneerparks" mit Piratenschiff, eines Erlebnisgarten sowie dem Zen-Garten seinen vorläufigen Entwicklungshöhepunkt, bevor im gleichen Jahr die finanziellen Mittel für die Pflege des Gartens dem Rotstift des städtischen Haushalts zum Opfer fielen. Durch diese Einsparungsmaßnahmen der Stadt konnte die Anlage nicht mehr mit der gewohnten Sorgfalt gepflegt werden und verwilderte zunehmend. 2003 übernahm daher ein von Bürgern getragener Förderverein die Pflege der Anlagen und erweckte das Rosarium zu neuem Leben.
Auch unter der Leitung des "Fördervereins Rosarium e.V." wurde die Anlage weiterentwickelt. So fand die Bad Harzburger Hütte, ein Gastgeschenk der Wilhelmshavener Partnerstadt Bad Harzburg, ihren Platz im Rosarium. Weiterhin entstand im Bereich des Rosensees eine Wildrosenschlucht mit einzigartigen Sorten. In der Saison 2014 konnte schließlich ein 100 m² großer Rosenpavillon als Begegnungsstätte für die Mitglieder des Fördervereins eingeweiht werden. Er dient als Raum für verschiedene Veranstaltungen, wie Lesungen, Seminare, Konzerte und Trauungen.
Die Anlagen im Rosarium haben inzwischen eine Gesamtgröße von 3 ha. Teile erinnern an die großen fürstlichen Gärten des Barocks. Mit seiner Sortenvielfalt steht das Wilhelmshavener Rosarium an Nummer 5 der Liste der 42 deutschen Rosarien. Es werden über 5.000 Rosen aus über 500 Sorten gezeigt. Die Saisoneröffnung wird jedes Jahr am Muttertag begannen. Das Saisonende wird in der Regel am Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Höhepunkt der Saison ist das große Rosenfest mit Landpartie im Juni. Das Rosarium ist außerdem offizielles Standesamt der Stadt Wilhelmshaven und kann daher als außergewöhnliche Kulisse für die Hochzeit genutzt werden.
Im März 2017 wurde dem Ideengeber des Rosarium Erich Bruns mit einer Plakette gedacht, die an der Mauer zur sogenannten "Rüstringer Brücke" angebracht wurde.::Virtual Earth
Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen:
Rosarium Wilhelmshaven
Neuengrodener Weg 22c
26386 Wilhelmshaven
Tel:: 04421-77 22 47
Homepage:
::Rosarium Wilhelmshaven
::Geländeplan des Rosariums
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Rundweg Banter See
Rundweg Banter See InfotafelDer "Rundweg Banter See" ist ein 2012 eröffneter, rund 7,5 km langer Rundweg für Fußgänger und Radfahrer um den ::Banter See. Der sehr gut ausgeschilderte Rundweg führt über den Grodendamm vorbei an Freizeitgärten bis zur "Marineanlage Bordum". Weiter geht es zum Freibad "Klein Wangerooge" und am "Kleinen Wäldchen" vorbei bis zum Surfergelände. Ein Stück weiter beim Gelände des Kanu- und Segelsportvereins Wilhelmshaven verlässt der Rundweg den Banter See und führt durch das Industriegelände West bis zum Handelshafen. Ab dem Strandcafe "Fährhaus" verläuft der Rundkurs am Nordufer des Sees entlang von Freizeitgärten bis zur ::Brutkolonie der Flussseeschwalben im Banter See. Der weitere Streckenverlauf führt vorbei an den Bunkern der inzwischen abgebrochenen Banter Kaserne, in denen nach dem Zweiten Weltkrieg das ehemalige Internat der ::Prince-Rupert-School der britischen Streitkräfte untergebracht war, zum Denkmal der ::Banter Ruine am Grodendamm.
Der Rundweg kann jederzeit an verschieden Stellen aufgenommen oder beendet werden. Die Ausschilderung erfolgt an zahlreichen Stelle mit Hilfe von Wegweisern mit einem markanten Logo sowie einigen Informationstafeln, die neben einer Übersichtskarte Fotos markanter Punkte zeigen. QR-Codes an den Schildern bieten Besitzern von Smartphones Zugriffsmöglichkeiten auf Online-Informationen zum Rundweg. Neben der Beschilderung stehen eine ausreichende Anzahl von Bänken im Wilhelmshaven-Stil inklusive Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung.
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::Rundweg Banter See mit Übersichtskarte

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Rüstersieler Ehrenmal
Das Rüstersieler Ehrenmal ist ein so genanntes Kriegerdenkmal vom Typus der Ringpfeilerhalle und befindet sich etwas versteckt in der Straße "Am Siel" nahe des Rüstersieler Hafens. Der nach oben offene ringförmige Säulenbau wurde 28. Mai 1922 zum Gedenken an die im 1. Weltkrieg Gefallenen aus den Orten Rüstersiel, Kniphausersiel, Coldewei, Himmelreich, Altengroden, Neuengroden und Fedderwarden eingeweiht. Initiator der Planung und Errichtung des Ehrenmals war der Rüstersieler Heimatverein mit seinem Gründer Georg Coldewey an der Spitze. Die Baukosten betrugen inflationsbedingt über 70.000 RM, nachdem ursprünglich nur Kosten von 2.400 RM veranschlagt worden waren. Der Bau hat einen Durchmesser von 5,50 m und eine Höhe von 2,80 m. Sieben gemauerte Klinkerpfeiler tragen den Ring. Die Heimatorte und die Namen der Gefallenen sind in die Pfeiler des Ehrenmals eingelassen. Ursprünglich stand das Ehrenmal vor dem 'Packhaus am Siel' wenige Meter von seinem heutigen Standort entfernt. Es musste jedoch 1960 wegen der anstehenden Maadeverbreiterung von seiner bisherigen Stelle weichen und wurde 1961 an der heutige Stelle wieder originalgetreu aufgebaut.::Virtual Earth
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Rüstersieler Hafen
Der Rüstersieler Hafen liegt im 1937 eingemeindetem Stadtteil Rüstersiel. Die Geschichte des Rüstersieler Hafens geht bis auf das Jahr 1520 zurück, als damals mit dem Bau des 1. Kniphauser Siels südlich des Kreuzelwerks begonnen wird. Ab 1607 begann die Besiedelung in dem "Doppelsielort" Kniphausersiel Rüstringersiel.
Der Hafen erlangte 1806 weltweite Beachtung, als Napoleon eine Blockade über das Königreich Großbritannien, die sogenannte "Kontinentalsperre" verhängte. Der Handel und jeglicher Verkehr mit dem Königreich sollten dadurch unterbunden werden. Der zu Kniphausen gehörige Rüstersieler Hafen erlebte Dank der von England und Frankreich anerkannten Neutralität Kniphausens einen regen Handelsaufschwung. Mit diesem war jedoch bereits 1807 Schluss, als Napoleon gegen diesen Handel vorging und die Aufhebung der Kniphauser Neutralität beschloss. Danach begann ein reger Schmuggel mit Kolonialwaren über das ebenfalls 1807 von Engländern besetzte Helgoland.
1911 wurde Rüstersiel ein bekanntes Nordseebad. Die Epoche des Nordseebads Rüstersiel endete jedoch 1939 abrupt, als bei einer Sturmflut die gesamten Strandanlagen zerstört wurden. Bedingt durch die folgenden Kriegsjahre und der aufkommenden Pläne zur Eindeichung des Rüstersieler Watts, wurden die zerstörten Anlagen nicht wieder aufgebaut. Mit der von 1948 bis 1951 erfolgten Eindeichung des Rüstersieler Watts und dem Bau des ca. 3 km entfernten neuen ::Maadesiels wurde der Hafen- und Badeort von der Nordsee abgeschnitten. Trotzdem wird der kleine Hafen bis heute durch mehrere Seglervereine aktiv genutzt und hat so seinen maritimen Charakter bewahrt.
2007 feierte man aus Anlass des Baus des 1. Rüstersieler Siels von 1607 den 400. Hafengeburtstag. Verbleibendes sichtbares Zeichen an dieses Jubiläum ist ein ::Granitstein mit einer Informationstafel zur Lage der [ehemaligen] Siele in der Umgebung von Rüstersiel.::Virtual Earth
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Weitere Informationen unter
::Rüstersiel

Rüstringer Berg
Der Rüstringer Berg ist mit 13,5 m die höchste Erhebung Wilhelmshavens und ist eine mit Sand abgedeckte gesprengte Geschützstellung aus dem 2. Weltkrieg. Mit dieser Höhe überragt der "Berg" die umliegende Deichlinie um ca. 6 m. Der Rüstringer Berg liegt direkt am ::Ölhafen im Verlaufe des neuen Heppenser Seedeiches.
1977 wurde der Berg auf Anregung des Wasserwirtschaftsamts zu der terrassenförmigen Denkmalsanlage "Rüstringer Berg" umgestaltet und mit einem Wetterschutzpavillon an seiner höchsten Stelle ausgestattet. Der Pavillon erhielt dabei das Kupferdach des 1941 durch Bombentreffer zerstörten Paketannahmegebäudes des Telegraphen- und Postamtes an der Rheinstraße. Die Terrassenanlage besitzt drei unterschiedlich hohe Ebenen, die voneinander durch Betonstützwände abgegrenzt werden. Auf jeder Ebene befinden sich mehrere Bronzereliefs, auf denen Informationen zu Themen wie Eindeichung, Deichsicherheit, Landradarkette und Vertiefung des Jadefahrwassers dargestellt werden. Die Anlage basiert auf Plänen der Architekten Iwersen und Kucan. Die Entwürfe zu den Bronzereliefs stammen von dem Maler und Bildhauer Georg Hieronymi aus Oberursel (Taunus). Gegossen wurden sie bei der Kunstgießerei Herborner Modellbau. Die Einweihung der fertigen Denkmalsanlage erfolgte am 20. November 1977. Der auf der untersten Ebene stehende Stockanker hat ein Gewicht von 5 t und ist damit das schwerste Ankerdenkmal in Wilhelmshaven. Der aus dem 19. Jahrhundert stammende Anker wurde 1941 im Großen Belt zwischen Nyborg und Korsør gefunden.
Seit 2010 befindet sich eine spezielle Gedenkstätte auf dem Rüstringer Berg. Die ::Erinnerungsstätte Seefrieden ist ein Ort des Erinnerns und Gedenkens für die Hinterbliebenen von Verstorbenen, deren sterbliche Überreste auf See bestattet wurden. ::Virtual Earth
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